Weitere Leistungen

Was bietet die Pflegeversicherung an weiteren Leistungen an?

    • Entlastungsbetrag:
      Wenn Sie entsprechende Nachweise einreichen, können Sie bis zu 125 € monatlich zusätzlich zu Pflegegeld sowie Pflegesachleistungen bekommen. Es können zum Beispiel Angebote von anerkannten Nachbarschaftshilfen neben vielen anderen Hilfsangeboten genutzt werden. Vor der Inanspruchnahme der Leistungen sollten Sie jedoch bei der Pflegekasse nachfragen, ob die Kosten für den Anbieter übernommen werden
    • Wohngruppenzuschlag:
      Pflegebedürftige Menschen, die in einer ambulant betreuten Wohngruppe leben, erhalten von der Pflegeversicherung einen monatlichen Zuschlag von bis zu 214 €. Diese Wohngruppen müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen
    • Anschubfinanzierung für ambulant betreute Wohngruppen:
      Wenn Menschen mit Pflegebedarf eine neue Wohngruppe gründen, welche die Anforderungen des monatlichen Wohngruppenzuschlags erfüllt, so bekommen sie eine einmalige Anschubfinanzierung von bis zu 2.500 € pro Person. Pro Wohngruppe ist dieser Betrag auf 10.000 € begrenzt
    • Pflegehilfsmittel:
      Bei der Pflege im eigenen Heim können Pflegehilfsmittel, die regelmäßig verbraucht werden (Einmalhandschuhe, Windeln, etc.) mit 40 € monatlich bezuschusst werden. Außerdem gewährt die Pflegekasse weitere Hilfsmittel, wenn sie nicht von anderen Kostenträgern zu zahlen sind
    • Geld für barrierefreien Umbau:
      Die Pflegekasse beteiligt sich anteilsmäßig an den Kosten für sinnvolle Umbaumaßnahmen in der Wohnung Pflegebedürftiger, beispielsweise die Absenkung von Waschbecken, Haltegriffen oder eine stufenfreie Dusche. Hier ist es sinnvoll, dass Sie sich zusätzlich von der Pflegekasse dazu beraten lassen und auch den MDK auf nötige Maßnahmen hinweisen
    • Verhinderungspflege:
      Wenn die Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen ausfällt, werden die Kosten für Verhinderungspflege für bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr mit 1.612 € bezuschusst (für Pflegegrad 2-5). Wurde der zur Verfügung stehende Betrag für die Kurzzeitpflege nicht ausgeschöpft, kann der Betrag für die Verhinderungspflege noch erhöht werden
    • Kurzzeitpflege:
      Wenn die Pflege Zuhause vorübergehend nicht möglich ist, kann auch die Kurzzeitpflege in einer stationären Pflegeeinrichtung, in Ausnahmefällen auch in einer Behinderteneinrichtung in Anspruch genommen werden. Die Kurzzeitpflege wird für die Dauer von bis zu acht Wochen und für maximal 1.612 € gewährt. Auch hier lässt sich der Betrag aufstocken, wenn die Leistungen der Verhinderungspflege nicht voll ausgeschöpft wurden
    • Teilstationäre Pflege (Tages- und Nachtpflege):
      Sollte die Pflege im eigenen Heim nicht ausreichend möglich sein, oder es die Pflegeperson stark entlasten, dann kann die pflegebedürftige Person stundenweise in einer Einrichtung untergebracht werden und bekommt dafür monatliche Zuschüsse
    • Vollstationäre Pflege:
      Ist eine dauerhafte Unterbringung in einem Pflegeheim erforderlich, dann zahlt die Pflegekasse ebenfalls einen monatlichen Pauschalbetrag, der direkt mit dem Heim abgerechnet wird. Der Eigenanteil, den Bewohner vollstationärer Pflege zahlen, steigt übrigens nicht mit zunehmendem Pflegegrad. Alle Bewohner eines Heims zahlen den gleichen Eigenanteil.

Hier sehen Sie eine Auflistung der Beträge der Teil- bzw. Vollstationären Pflege:

Pflegegrad Teilstationäre Pflege  Vollstationäre Pflege
2 689 770
3 1.298 1.262€
4 1.612 1.775€
5 1.995 2.005

Wenn ich eine Hand zum halten habe, kann ich zu Hause bleiben

Erlauben Sie Ihrem geliebten Menschen, sein Glück zu bewahren
Kontakt mit uns

Kleeblatt

Mobiler Alten- und Krankenpflegedienst GmbH

Mit Kleeblatt ist es einfacher denn je, qualitativ hochwertige häusliche Pflege zu erhalten. Lassen Sie uns Ihre Lieben wie Familie behandeln!